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Die 5 gruseligsten Puppen: zwischen Mythos und Realität

Chucky, Annabelle oder Heidi sind ja bekannte Film-Horrorpuppen. Aber auch das reale Leben steckt voller gruseliger Puppen und Mythen die sie umgeben.
1. Legenden von besessenen Puppen: Okiku-Chan
Eine der bekanntesten besessenen Puppen ist Okiku-Chan, eine Puppe, die im Mannenji Tempel in Iwamizawa zu betrachten ist. Die Puppe wurde nach dem Mädchen benannt, dem sie vor langer Zeit gehörte und deren Geist sie beherrschen soll. Der etwa 40cm großen Puppe wird die Eigenschaft nachgesagt, dass ihr Haar immer wieder nachwächst.
Angeblich wurde die Horror-Puppe im Jahr 1918 von einem Jungen namens Eikichi Suzuki auf der berühmten Einkaufsstraße von Sapporo, der Tanuki-Koji Straße, entdeckt. Er kaufte die Puppe als Geschenk für seine zweijährige Schwester Okiku. Das Mädchen liebte das Spielzeug und die beiden waren seit diesem Tag unzertrennlich.
Im folgenden Jahr starb Okiku jedoch vollkommen überraschend an einer schlimmen Grippe. Im Gedenken an das Mädchen errichtete die Familie einen kleinen Altar, auf dem auch die Puppe ihren Platz fand, und betete fortan Tag für Tag vor der Puppe für die verlorene Tochter.
Die Legende besagt, dass seit diesem Tag die Haare der Puppe wie von Geisterhand zu wachsen begannen und nicht mehr aufhörten. Die Familie bekam Angst und übergab die Puppe an Priester des Mannenji Tempels. Diese interpretierten den Haarwuchs als Zeichen dafür, dass der Geist des Mädchens von der Puppe Besitz ergriffen hatte. Als die Familie Suzuki Jahre im Jahr 1938 nach Sakhalin umzog, ließen sie die Puppe mitsamt der Asche des Mädchens in der Obhut der Mönche des Mannenji Tempels. Dort wird sie bis heute aufbewahrt. Angeblich berichten auch die Priester des Tempels, dass das Haar der Puppe zwar regelmäßig geschnitten wird, aber immer wieder zu einer Länge von 25cm heranwächst, sodass es bis zu den Knien der Puppe reicht.
Es heißt, es habe sogar eine wissenschaftliche Untersuchung der Haare gegeben, mit dem Ergebnis, dass sie von einem jungen Kind stammten.
Wer genug Mut hat, kann Okiku-chan im Tempel besichtigen. So manch ein Besucher soll ihren Anblick jedoch nicht ertragen haben. Denn angeblich manchmal zwinkert die Grusel-Puppe den Leuten zu.
2. Die gruselige Insel der Puppen in Mexiko
Die nächste Horror-Puppen-Geschichte handelt von einer etwas anderen Touristenattraktion. Die sogenannte “Isla de las Muñecas“ ist eine Insel in Mexico, auf der sich unzählige gruselige Puppen befinden.
Vor langer Zeit ist hier ein Mädchen ertrunken, für das Don Julian Santana, eine Art Gruselkünstler, eine Insel schuf, wo er mehrere tausende zerstörte Puppen auf Bäumen und Büschen platzierte. Ganze 50 Jahre lang soll er sein unheimliches Ritual vollzogen haben, bis er schließlich am Ende derselben Stelle, an dem auch das Mädchen ertrunken war, selber ertrank. Nun sind Bilder von der grauenvollen “Puppeninsel“ ins Internet gelangt und gehen gerade um die ganze Welt. Der gruselige Ort soll auf diese Weise bekannt gemacht werden.
Wenn du also beim diesjährigen Urlaub nicht auf Sonne, Strand und Meer verzichten willst, gerne aber auch mal eine gruselige Reise machen würden, können Sie jetzt beides miteinander verbinden. “Die Insel der Puppen“ freut sich auf neugierige Besucher, die vor ein bisschen Grusel nicht zurückschrecken.
3. Gruseln unterm Weihnachtsbaum: Die Porzellanpuppe
Dieser Puppen-Mythos kommt aus der USA. Es soll sich um Weihnachten herum zugetragen haben: Der Vater, der lange Zeit auf Geschäftsreisen durch die ganze Welt verbringt kam gerade noch rechtzeitig zu Weihnachten zu Hause und wie es so üblich ist, stürmte seine kleine Tochter und seine Frau zu ihm, ihn zu umarmen und zu begrüßen nach der langen Zeit der Abwesenheit.
Als Geschenk für seine kleine Tochter hatte er eine kleine Porzellanpuppe aus Indien dabei. Es war nicht wirklich zu erkennen ob sie weiblich oder männlich ist so wurde die Namensvergabe auf weiteres verschoben. Sie war adrett gekleidet mit ordentlichem Haar und Essbesteck in den Händen. Sie sollte wohl einen Koch oder etwas Ähnliches darstellen.
Das Mädchen wollte keine Zeit verschwenden und raste schnell hoch in ihr Zimmer, um mit ihrer neuen Puppe zu spielen, während im Wohnzimmer die Eltern es sich gemütlich machten. Bis zum Abendessen verlief alles ruhig und alle nahmen gemütlich gemeinsam das feierliche Mahl zu sich. Die Mutter bemerkte zwar Kratzer am Arm ihrer Tochter, doch hielt sie dies lediglich für die Schusseligkeit ihrer kleinen Tochter.
Ohne weitere Vorkommnisse verlief der restliche Abend bis alle zu Bett gingen. Nicht allzu lang nachdem Einschlafen wachte die Mutter doch durch ein beunruhigendes Geräusch erneut auf. Aus dem Zimmer ihrer Tochter kamen seltsame Laute. Zunächst dachte sie, ihr Mann würde ihrer Tochter noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, bis sie ein Schmatzen vernahm. Sie öffnete die Tür und das letzte was sie sehen sollte war die blutverschmierte Fratze der Porzellanpuppe, die gerade dabei war den Kopf ihrer Tochter zu verspeisen. Sie erblickte noch den enthaupteten Vater neben ihrer Tochter bevor sie ein Messer am Hals traf…
4. Puppen jagen Familien einen Riesenschrecken ein
Mehrere Familien in der kalifornischen Stadt San Clemente packte das Grausen, als sie auf ihrer Türschwelle jeweils eine Porzellanpuppe fanden, die anonym dort abgelegt worden waren. Das Gruselige daran: in jeder der Familien lebte mindestens ein kleines Mädchen. Was lag näher, als zu vermuten, dass man es mit einem unheimlichen, verfrühten Halloween-Streich oder Schlimmerem zu tun hatte? Was, wenn ein psychotischer Killer es auf die Familien abgesehen hatte oder die Puppen vielleicht sogar ein Eigenleben besaßen und sich selbst zu den Häusern begeben hatten? Die schaurigen Möglichkeiten schienen grenzenlos.
Glücklicherweise löste sich die seltsame Situation bald auf, denn die Polizei sprach mit einer älteren Frau, die zugab, die Puppen vor den Haustüren platziert zu haben, da ihre Tochter nicht mehr mit ihren Puppen spielte und sie den Familien etwas Gutes tun wollte.
5. Sonderbare Beziehungen: Amerikanerin heiratet Zombie-Puppe
Manchmal stößt man auf ganz besondere Geschichten. Da wäre zum Beispiel die Hochzeit der 20-jährigen US-Amerikanerin Felicity Kadlec mit ihrer Herzensdame. Das wäre an sich nicht besonders merkwürdig, aber der Haken dabei kommt noch: Ihre Braut ist eine Zombie-Puppe.
Kelly Rossi ist der Name der Zombie-Puppe, von der Felicity behauptet, sie sei 37 Jahre alt. Mit 13 Jahren bekam sie die Puppe von ihrem Vater geschenkt, da sie Zombie-Filme liebte. Als Felicity 16 Jahre alt war, entwickelte sie Gefühle für die Puppe. Seitdem zogen auch immer weitere Zombie-Puppen bei ihr ein.
Nachdem Kadlecs Vater vor einiger Zeit gestorben war, hatte Felicity eine enge Bindung zu ihrer Puppe aufgebaut. Im September 2018 fand schließlich die Hochzeit im Kreise der Familie und natürlich der Zombie-Puppen statt. Die Beziehung geht sogar so weit, dass Felicity sich ein Tattoo mit Kellys Namen hat stechen lassen!
Wer das Ganze für einen Scherz hält, dem sei gesagt: Liebe ist vielfältig und es gibt sie tatsächlich, die Objektophilie oder Objektsexualität. Bleibt wohl nur zu hoffen, dass die Damen glücklich werden…
Werde selbst zur Grusel-Puppe!
Wenn du dieses Halloween selbst zur gruseligen Puppe werden willst findest du auf Horrorklinik.de eine große Auswahl an Puppen-Kostümen. Auch haben wir einige Horror-Figuren, die sich teilweise sogar bewegen, für eine besonders gruselige Halloween-Deko!
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