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Zombie Walks: Hilfe! Untote fressen meine Stadt

Keine Angst: Die Zombies, die neuerdings in der Frankfurter Innenstadt umherlaufen, sind harmlos und wollen nur spielen!
Zombies gibt es doch nur im Film. Oder etwa nicht? Wo kommen dann plötzlich all die Zombies in der Frankfurter Fußgängerzone her? Da sind Sie wohl mitten in einen Zombie Walk geraten! Doch keine Angst, diese Zombies sind harmlos, die wollen nur spielen.
Die Zombie Walks, auch Zombie-Marsch oder Zombie-Run genannt, gibt es noch gar nicht so lange, der erste fand 2003 im kanadischen Toronto statt und hatte nur sechs Teilnehmer. Zwei Jahre später bei einem Zombie Walk in Vancouver waren es schon über 400. 2006 fand der bislang größte Zombie Walk statt, in Pittsburgh, USA. Mit fast 900 teilnehmenden Untoten schaffte es dieser Walk sogar ins Guinness Buch der Rekorde!! Mittlerweile gibt es auch in Deutschland regelmäßig Zombie Märsche, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Diese Zusammentreffen dienen dem reinen Vergnügen, es wird keine politische Botschaft transportiert, aber es gibt natürlich ein paar Regeln, an die man sich halten sollte, damit die Veranstaltung gesittet abläuft!
In großen Städten wie Berlin, Köln, Hamburg oder eben Frankfurt haben sich die Treffen inzwischen etabliert und finden jedes Jahr statt. Über die entsprechenden Webseiten kann man Termin und Treffpunkt erfahren und um daran teilzunehmen, ist keine Anmeldung nötig. Man geht einfach im Zombie-Kostüm hin und läuft mit!
Es gibt zwar meistens eine ungefähre Route und einen Zielpunkt, wo dann abschließend eine Party oder etwas Ähnliches stattfindet, doch letztendlich steht es jedem frei, wohin er sich bewegt. Freilich sollte man es vermeiden, unangenehm aufzufallen, denn im Zweifelsfall ist man für die eigenen Schandtaten auch selbst verantwortlich, die Veranstalter organisieren lediglich den Rahmen.
Bei der Kostümierung kann man sich auf Vorbilder aus Zombiefilmen stützen, also Hauptsache schön bleich und blutverschmiert und in zerrissener Kleidung! Andere Kostüme sind in der Regel nicht gern gesehen, es soll ja authentisch wirken, weshalb aus der Menge neben viel Gegrunze und Gestöhne auch gerne mal der Schrei nach Fleisch zu vernehmen ist. Der richtige Zombie-Gang bedarf ebenfalls einiger Übung, langsam und unkoordiniert sollte er sein, da kann dann auch mal eine Straßenlaterne zum unüberwindbaren Hindernis werden. Interaktion untereinander kommt vor allem bei ahnungslosen Passanten immer wieder gut an, einbeziehen sollte man sie aber nur, wenn sie wirklich die Bereitschaft dazu signalisieren!
In deiner Nähe gibt es noch keinen Zombie Walk, du würdest aber gerne mal einen veranstalten? Am besten wendest du dich dazu an einen der Veranstalter aus anderen Städten, die helfen dir bestimmt gerne weiter! Auf jeden Fall muss ein Zombie Walk angemeldet werden, und zwar auch ohne politischen Hintergrund als Demonstration. Bedenke also, dass du etwas Vorlauf benötigen wirst. Es ist auch gut, wenn du dir ein paar Partner suchst, zum Beispiel Kostümshops, die sich über die Werbung meistens sehr freuen. Und vor allem musst du selbst kräftig die Werbetrommel rühren, damit möglichst viele potenzielle Zombies rechtzeitig von deinem Event erfahren! Dann steht einem gepflegten Zombieaufmarsch eigentlich nichts mehr im Wege. .
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