Die 10 gruseligsten Geisterschiffe – Teil 1

Die 10 gruseligsten Geisterschiffe – Teil 1

Ein kalter Wind weht über das weite Meer. Zahlreiche Schiffe hat es gestohlen. Aber manchmal kommen Sie wieder zurück.

Geisterschiffe zählen wohl zu den unheimlichsten Erscheinungen auf unserer Erde. Zumeist sind die Besatzungsmitglieder an einer fürchterlichen Epidemie gestorben und die Schiffe treiben führerlos durch die Ozeane. Das wäre zumindest noch eine Erklärung. Doch was ist mit Schiffen, die gesunken sind und dennoch von zahlreichen Augenzeugen immer wieder gesichtet werden? In dieser Beitragsreihe werden wir uns nun die Top-Ten der gruseligsten Geisterschiffe ansehen, deren Existenz als relativ wahrscheinlich gilt.

1. Lady Lovibond

Es ist im Aberglauben der Seeleute verankert, dass Frauen auf einem Schiff Unglück bringen. Dennoch begab sich der Kapitän der „Lady Lovibond“, Simon Peel, auf Hochzeitsreise von London nach Portugal mit seiner Braut Amanda und zahlreichen Gästen. Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt des tragischen Vorfalles in den Goodwin Sands, einer Sandbank-Kette östlich von Kent. Viele Schiffe sind an dieser Stelle schon gesunken. Der Erste Maat John Rivers war wohl ebenfalls in die Braut des Kapitäns verliebt und rasend eifersüchtig. Es kam, was kommen musste: Rivers tötete den Steuermann und lenkte das Schiff in den sicheren Untergang.
Alle Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Angeblich alle 50 Jahre, am Jahrestag des Unglücks, kehrt das Geisterschiff nun an die Goodwin Sands zurück und treibt sein gruseliges Unwesen. Zahlreiche Kapitäne berichteten, dass sie beinahe mit einem Segelschiff kollidiert wären, welches aus dem Nichts auftauchte. Dabei wurde Musik und das Geräusch von feiernden Menschen wahrgenommen. Die letzte Sichtung stammt aus dem Jahre 1948. Vom Jahr 1998 ist nichts bekannt. Es handelt sich allerdings bei der „Lady Lovibond“ nicht um das einzige Geisterschiff vor der britischen Küste, so dass du nicht unbedingt bis zum Jahre 2048 warten musst, um eines zu sehen.  

2. Mary Celeste

Eines der größten Rätsel der Seefahrtsgeschichte umgibt die 31 Meter lange, zweimastige Mary Celeste. Es gibt kaum ein anderes Geisterschiff, welches so berüchtigt ist.
Schon kurz nach ihrer Fertigstellung 1861 verstarb der erste Besitzer an einer Lungenentzündung. Die Eigentümer wechselten über die Jahre stetig, wobei das Schiff immer wieder in mysteriöse Unfälle verwickelt war.
So kam es nun am 7. November 1872, dass die Mary Celeste zu ihrer schicksalhaften Fahrt aufbrach. Mit einer Ladung von 1701 Fässern Ethanol machten sich die 8-köpfige Besatzung unter Kapitän Benjamin Spooner Briggs und zwei Passagiere – Briggs‘ Frau und Tochter – auf den Weg von New York nach Genua. Man sollte sie nie wieder sehen.
Knapp einen Monat später, am 5.Dezember, fand die Besatzung des Handelsschiffes „Dei Gratia“ die Mary Celeste führerlos auf dem Meer treibend. Das Schiff war immer noch auf Kurs und vom Land weit entfernt. Obwohl es leicht angeschlagen war, war es noch voll funktionstüchtig und seetauglich. 3 Mann der „Dei Gratia“ setzten nun über, um nachzusehen, was geschehen war. Man fand eine völlig verwüstete Küche und bemerkte das Fehlen des Chronometers und des Sextanten – beides nautische Geräte von immenser Bedeutung für die Navigierung.
Des Weiteren war die Ladung völlig intakt und Wasser und Proviant für 6 Monate wurde ebenfalls entdeckt. Es gibt sogar Berichte, die besagen, dass sich das Rettungsboot noch an Bord befand. Alle Zeichen deutete darauf hin, dass die Mannschaft in Panik das Schiff absichtlich verlassen hatte. Im Logbuch fand man den letzten Eintrag am 24. November.
Doch damit nicht genug der unglaublichen Geschehnisse, die mit dieser Brigantine einhergehen. Als das Schiff in die USA zurückgebracht wurde, ertrank der Vater des Eigentümers, der das Schiff daraufhin sofort verkaufte. Innerhalb der nächsten 12 Jahre wechselte die Mary Celeste insgesamt 17 Mal den Besitzer.
Schlussendlich sank sie 1884 vor Haiti, nachdem sie unter merkwürdigen Umständen auf ein Riff aufgelaufen war.

3. SS Valencia

Durch starken Wind in ungünstige Strömungen getrieben, traf das Dampfschiff am 22. Janur 1906 vor der Küste von Vancouver Island auf ein Riff. Trotz der Tatsache, dass es nur ungefähr 50 m vom Ufer entfernt lag, war es nahezu unmöglich aufgrund der widrigen Wetterlage dorthin zu gelangen.Panik brach an Bord aus, als sich die SS Valencia mit Wasser füllte und plötzlich die Lichter ausgingen. Die Passagiere trotzten dem schlechten Wetter und stürmten zu den Rettungsbooten. Obwohl der Kapitän befohlen hatte, keine Rettungsboote bei diesen Bedingungen zu benutzen, wurden 6 von 7 Rettungsboten zu Wasser gelassen. Ein folgenschwerer und vor allem fataler Fehler, wie sich bald herausstellen sollte.
Das erste Beiboot war so schwer beladen mit Passagieren, dass der Ladebaum abbrach und alle 21 Insassen ins kalte Wasser stürzten. Die folgenden zwei Boote kippten um, noch bevor sie richtig im Wasser waren. Dabei überlebte nur eine einzige Person. Von den drei erfolgreich abgelassenen Booten kenterten zwei bereits nach ein paar Minuten und das dritte, mit der Nummer 5, verschwand in dieser Nacht spurlos, inklusive den Passagieren. Die verbliebenen Menschen an Bord versuchten vergeblich, sich und die SS Valencia vor dem sicheren Untergang zu retten. Doch alle Versuche blieben zwecklos. Sie sank nach 36 Stunden. Von 173 Menschen an Bord starben 136.
Wenige Zeit später wurden bereits die ersten Geistergeschichten erzählt. Ein Fischer will ein Rettungsbot mit 8-köpfiger Skelettbesatzung in unmittelbarer Nähe der Unglückstelle gesehen haben. Außerdem gab es mehrere Sichtungen eines großen Schiffes, dass ein Leck hatte und an dessen Bord die Geister–Mannschaft in Beibooten zu Wasser gelassen wurde. Aber noch unglaublicher als diese Geistererscheinungen ist die Tatsache, dass 1933, nach 27 Jahren auf See, das Rettungsboot Nummer 5 in der Bucht von Barkley Sound gefunden wurde. Es befand sich in einem für diese lange Zeit auf See erstaunlich guten Zustand.
Rätselhaft bleibt jedoch, wo das Rettungsboot innerhalb dieser vielen Jahre getrieben ist und was aus den Menschen an Bord wurde.

Mehr Geschichten über Geisterschiffe findest du in Teil 2!


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